Über uns
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So fing alles an......

Die Passauer Neue Presse (PNP) schrieb in Ihrer Ausgabe vom Mai 1947:

"Gründung einer Wasserwacht. Ab 1. Mai 1947 wurde dem Roten Kreuz eine Abteilung 'Wasserwacht' mit einer beträchtlichen Mitgliederzahl unter der Leitung des erprobten Schwimmlehrers Odo Lepel angegliedert.
Die Aufgabe der Wasserwacht ist vor allem, Menschen zu Rettungschwimmern aus zu bilden und gleichsam gegen den Etrinkungstod an zu gehen."

Odo Lepel, der Gründer der Wasserwacht OG Eggenfelden erinnerte sich:
"Zu Beginn war eine kleine Gruppe von interessierten Schwimmern, die sich 1946 regelmäßig im dahmaligen Rottbad in Eggenfelden trafen. Im Winter fand man sich dann zusammen und faßten den Beschluß, auf Anraten der Militärregieung eine Wasserwacht im BRK zu gründen. Es ist mir noch gut in Erinnerung, dass damals bereits Herr Rudi Fichtner eifrig bei der Sache war. Herr Fichtner wurde wie auch Martin Halbinger vom Ministerpräsidenten für je eine erfolgreiche Lebensrettung mit einer Medallie ausgezeichnet. Die Ortsgruppe hatte dadurch regen Zulauf aus der Bevölkerung bekommen. Die OG Eggenfelden beteiligte sich an örtlichen und überörtlichen Veranstaltungen der Wasserwacht aus Passau, Dingolfing und Tann.

Herr Odo Lepel musste leider nach einjähriger Amtszeit aus beruflichen Gründen den Vorsitz der Ortsgruppe mit bereits 142 Mitgliedern abgeben. Diese Aufgabe übernahm Hugo Wild bis 1964.

Hier ein Auszug des 1. städtischen Feibades in Eggenfelden (50'er Jahre)

Wie sich die Ortsgruppe entwickelte...

Die Wasserwacht Eggenfelden beteiligte sich um 1950 regelmäßig an Schwimmwettkämpfen im Landkreis Rottal-Inn. Durch die gut erziehlten Siegerplätze, sicherten sich die Wettkampfschwimmer die Teilnahme an Bundesentscheidungen. Eggenfeldner vertraten die Wasserwacht später sogar beim deutschen Turnfest in Hamburg.

1958 erhielt die OG Eggenfelden das erste Schlauchboot. Dies wurde zusammen mit dem Vorsitzenden Hugo Wild und dem Landrat Ostermeier vom Chiemsee abgeholt. Dies wurde in erster Linie für Katastropheneinsätze wie z.B. Überschwemmungen beschafft.

In den 60'er Jahren wurden die ersten Rettungstaucher ausgebildet. Hierzu wurde ein gebrauchtes Tauchgerät vom Kreisverband Rottal-Inn für die OG Eggenfelden gekauft. Dies ermöglichte erstmals die Suche und Rettung vermisster- bzw. ertrunkender Personen.
Zu den ersten Rettungstaucher der Wasserwacht OG Eggenfelden zählten u.a. Josef Wimmer.

Auszug der ersten Rettungstauchausbildungen

Als erste großangelgte Katastrophenübung organisierten Vertreter des Landkreises eine Gemeinschaftsübung mit THW, Rettungsdiesnt und Wasserwacht.
Einsatzort war in Kirchdorf am Baggersee. Als Szenario wurde eine Vermißtensuche nach merheren Personen die mit Paddelbooten unterwegs waren geübt.
Die Organisatoren wie auch Zuschauer aus der Bevölkerung konnten sich ein Bild machen wie schwierig solche Einsätze von statten gehen, das Zusammenspiel der beteiligten Organisationen aber bestens funktioniert hatte.

1989 wurde durch eine Umstrukturierung des Rettungsdienstes die 'Schnell Einsatz Gruppe' (SEG) gegründet. Zusammen mit den Ortsgruppen Postmünster, Simbach und Prienbach stellten diese das Kernstück des Wasserrettungsdienstes (WRD)im Lankreis Rottal-Inn dar. Daszu zählten 13 Rettungstaucher, 8 Mootorbootführer, 5 Helfer, 2 Einsatzfahrzeuge, 2 Schlauchboote, 1 Aluboot.


Auszug der SEG WRD Rottal-Inn (links KAT2 Aluboot SEG Postmünsterr; mitte SEG Postmünster; rechts SEG Eggenfelden;)