25-Stunden-Schwimmen 2015

Ein Riesenerfolg war das 25-Stunden-Schwimmen. „Das neue Konzept ist voll aufgegangen“, freut sich Organisator Markus Gabriel von der Wasserwacht. 180 Teilnehmer legten sage und schreibe 357.300 Meter zurück. Das entspricht der Strecke Eggenfelden – Augsburg und zurück. Und das beste daran: Für jeden Kilometer machten Sponsoren 1,45 Euro locker, so dass bislang 518 Euro für die Kinderkrebshilfe herausgesprungen sind. „Ich hoffe aber, dass wir die Summe noch steigern können“, so Gabriel.

Wie erfolgreich der neue Modus heuer war, zeigt ein Vergleich zum vergangenen Jahr. 2014 waren es „nur“ 62 Teilnehmer, die 57,4 Kilometer geschwommen sind. „Früher durfte nur ein Schwimmer seine Bahn ziehen“, erklärt Markus Gabriel den Unterschied. Heuer durften mehrere Teilnehmer gleichzeitig ins Becken steigen. „Zur Spitzenzeit waren es 21 Schwimmer, die auf zwei Bahnen für den guten Zweck Kilometer sammelten.“

Der Startschuss erfolgte Samstagmittag, als Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler als Erster ins Becken sprang. Und der Rathauschef schwamm gleich einmal 1000 Meter. Neben ihm waren weitere Kommunalpolitiker aktiv, so dass der Stadtrat am Ende auf 6100 Meter kam. Die eifrigsten Kilometerfresser waren natürlich die Hausherren. Über 100 Kilometer verbuchte die Wasserwacht. Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass die Mitglieder auch mit der Erfassung der geschwommenen Kilometer der übrigen Teilnehmer beschäftigt waren. Auf dem zweiten Platz landete die WW Pfarrkirchen (20,7 km), gefolgt von den Triathleten des TVE (19 km) und dem TV Passau (8,8 km).

1000 Meter steuerte Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler zum Gesamtergebnis bei.

Die längste Strecke hat Amelie Hopfinger zurückgelegt. Sie war mit ihren 25,8 Kilometern nicht zu toppen. Bei den Männern legte Hans Eckner mit 15 Kilometern die größte Distanz zurück. Auch die ganz Kleinen wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Mit gerade einmal sieben Jahren war Nico Weiselmeier der jüngste Teilnehmer und steuerte 200 Meter zum Gesamtergebnis bei. Emily Reil (8) war bei den Mädchen die Jüngste und schwamm 300 Meter. Und dass man auch jenseits der 75 noch elegant seine Bahnen ziehen kann, bewiesen Altbürgermeister Karl Riedler und Johanna Reimprecht.

Übrigens kamen nur 24 Stunden in die Wertung. In der 25. Stunde hatte die Wasserwacht anlässlich des 25. Geburtstags des Freibades eine Überraschung geplant. „Vier Taucher sollten am Grund des Beckens Schafkopf spielen“, erzählt Markus Gabriel. Weil jedoch zwei Taucher verhindert waren, fiel diese Aktion ins Wasser. Stattdessen lieferten sich die Wasserwacht-Jugend ein Wettrennen mit Gummibooten.

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