24 Stunden Schwimmen 2019

(PNP, 23.07.19) Strahlende Gesichter bei der Wasserwacht: Die bis weit in die Nacht hinein hochsommerlichen Temperaturen haben die Rekorde beim 24-Stunden-Schwimmen nur so purzeln lassen. Die überaus positive Bilanz von Organisator Markus Gabriel vermochte da auch der am frühen Sonntagmorgen einsetzende Regen nicht mehr zu trüben: “Wir hatten so viele Teilnehmer wie noch nie”, freute er sich bei der Siegerehrung gestern Mittag.

Insgesamt 242 Schwimmbegeisterte – 125 Frauen und 117 Männer – hatten sich ab Samstag, 13 Uhr, für den guten Zweck in die Fluten des Eggenfeldener Freibads gestürzt. Deutlich getoppt wurden dadurch auch die Spitzenwerte für die geschwommenen Gesamtkilometer – nämlich exakt 567,3 (2018: 415,9 Kilometer) – und die sich daraus errechnende Spendensumme. Denn für jeden zurückgelegten Kilometer ließen die zahlreichen Sponsoren 1,40 Euro als Spende für den guten Zweck fließen.

Die stattliche Summe von 794 Euro rundeten die Wasserwachtler noch auf 800 Euro auf, die nun an den Hospizverein Rottal-Inn gehen, der heuer mit der Aktion unterstützt wird. Entsprechend groß war schließlich auch die Freude bei Helmut Ellinger, Vorsitzender des Hospizvereins, der sich bei der Wasserwacht und allen Teilnehmern für ihr Engagement bedankte: “Es ist enorm, welche Summe zusammengekommen ist.” Das Geld wolle man vor allem für die zeitintensive Betreuung in Pflegeheimen einsetzen.

Den Startschuss gegeben hatte am Samstag Vereinsreferent Wilfried Reinisch, der gemeinsam mit Stadtratskollege Dr. Andreas Stegbauer per elegantem Kopfsprung ins kühle Nass eintauchte und die ersten Bahnen abspulte. Auch in der Nacht herrschte stets reger Betrieb im 50-Meter-Becken und selbst der Regen am Sonntagmorgen schreckte die hartgesottenen Schwimmer nicht ab.Bei der Siegerehrung gab es auch wieder überaus beachtliche sportliche Leistungen zu beklatschen. Bei den Frauen hatte Margit Stöger mit 13 Kilometern die längste absolvierte Strecke vorzuweisen, knapp gefolgt von Kerstin Huber (zwölf Kilometer) und Wasserwachtlerin Amalie Pauli (sieben Kilometer). Bei den Männern schwamm neuerlich Manfred Reicheneder mit 19,4 Kilometern in seiner eigenen Liga. Arbad Mellau kam auf 14,5 Kilometer und Florian Wagner vom Technischen Hilfswerk auf elf Kilometer.

Bei den Teams hatten die Gastgeber die Nase vorn: Die Mitglieder der Wasserwacht Eggenfelden legten gemeinsam 113,2 Kilometer im Becken zurück. Das THW kam auf 85,6 Kilometer, der Turnverein Eggenfelden auf 58,3 Kilometer.

Nicht nur die Erwachsenen hatten ihre helle Freude an der sportlichen Betätigung für den guten Zweck, sondern auch der Nachwuchs: Jüngste Teilnehmer am 24-Stunden-Schwimmen, das in seiner jetzigen Form zum sechsten Mal stattfand, waren die sechsjährige Lena Schmidmaier und der siebenjährige Leonhard Hofer.